Exportinitiative Energieeffizienz
Schwerpunktthema Energieeffizienz
Das Thema Energieeffizienz gewinnt in den drei baltischen Staaten immer mehr an Bedeutung. Der Verbrauch von Wärmeenergie in den Wohngebäuden verschlingt im Baltikum 50-60% des gesamten Wärmeverbrauchs. Deswegen sind die Sanierung im Bestand und der Niedrigenergiestandard für Neubauten volkswirtschaftlich der effizienteste Weg zum Energiesparen. Hohe Energiekosten sensibilisieren Industrie und Bevölkerung über eine effizientere Nutzung der vorhandenen Ressourcen nachzudenken. Energiesparende Baukonzepte und Technik sowohl für die Planung von Neubauten als auch die Modernisierung bestehender Gebäude sind gefragt.
Exportinitiative Energieeffizienz
Um deutsche Unternehmen aus dem Bereich Energieeffizienz bei der Erschließung von Auslandsmärkten zu unterstützen sowie die Exporttätigkeiten weiter auszubauen wurde im Juli 2007 unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Exportinitiative Energieeffizienz unter der Dachmarke "Energieeffizienz - Made in Germany" ins Leben gerufen.
Zielgruppe
Deutsche Hersteller und Anbieter von Technologien, Produkten und Dienstleistungen, die zur energieeffizienten Nutzung der Ressourcen beitragen.
Chancen nutzen, neue Märkte gewinnen
Zur Erschließung neuer Absatzmärkte sowie von Kooperations- und Investitionsmöglichkeiten werden insbesondere Maßnahmen zur Information und Beratung sowie zur Kontaktaufnahme mit ausländischen Unternehmen gefördert. Das speziell auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen ausgerichtete Angebot umfasst folgende Maßnahmen:
- AHK-Geschäftsreiseprogramm Energieeffizienz
- Einkäufer- und Multiplikatorenreisen
- Auslandsmessenbeteiligungen
- Elektronischer Marktplatz B2B Renewable Energies
Die DBHK als Partner
Die DBHK beteiligt sich seit 2007 als Partnerorganisation an der Exportinitiative Energieeffizienz und wurde bereits mehrfach mit der Organisation und Realisierung von Projekten in den baltischen Staaten und Deutschland betraut.

Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.





