Estlands Regierungschef präsentiert E-Estonia in Deutschland

Estlands Regierungschef Jüri Ratas hat auf dem Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung die digitalen Errungenschaften seines Landes und die künftigen Pläne von E-Estonia vorgestellt. Durch Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und die Verlagerung von Bürgerdiensten ins Internet spare Estland jährlich etwa 4 bis 7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ein, sagte Ratas bei der Veranstaltung im November im Berlin.

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Auch verschaffe das E-Government den Bürger mehr Freizeit, schone die Umwelt, erhöhe die Transparenz der Regierungsführung und vermindere Korruption. Wichtig dafür sei, dass die Bürger Vertrauen in das System haben und die Kontrolle über ihre eigenen Daten behalten, betonte Ratas.

Vor dem Wirtschaftsgipfel traf der estnische Regierungschef in Berlin auch mit Finanzminister Olaf Scholz (SPD) zu einem Meinungsaustausch über den geplanten EU-Haushalt für die Jahre 2021 bis 2027 zusammen. Ebenso warb Ratas vor deutschen Unternehmen für den Wirtschaftsstandort Estland.

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