Greifwald und Tartu vernetzen Gründerszene

Greifswald und Tartu verbindet nicht zuletzt seit den alten Zeiten der Hanse eine jahrhundertelange Geschichte. Nun wollen die beiden Städte auch in der Neuzeit sich wieder enger zusammenschließen - und gemeinsam Start Ups künftig stärker unterstützen. Dazu unterzeichneten die Oberbürgermeister der beiden Städte am Rande einer Delegationsreise des mecklenburg-vorpommerschen Infrastrukturministeriums nach Estland eine gemeinsame Erklärung.

Mit der Vereinbarung solle der Austausch der Gründerszene gefördert werden. „Tartu bezeichnet sich selbst als die ‚sTARTUp-City‘ Estlands. Vernetzt und digital wird dort das neue Gründer- und Unternehmertum gelebt“, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Digitalisierungsminister Christian Pegel. Davon könne das norddeutsche Bundesland spannende Impulse mitnehmen. Auch für ein innovatives digitales Mecklenburg-Vorpommern sei die intensive Vernetzung mit dem Ostseeraum wichtig, sagte Pegel beim Besuch in Tartu.

Gefördert werden soll der Austausch von Start-ups beider Regionen durch die Witeno GmbH aus Greifswald, den Wissenschaftspark Tartu und den Biotechnologiepark Tartu. Bereits im November sei eine Besuch junger estnischer Gründer beim Digitalisierungsfestival in Mecklenburg-Vorpommern geplant, im Januar soll dann der Gegenbesuch beim „Start-up-Day“ in Tartu. stattfinden.

"Ich freue mich auf die künftige Zusammenarbeit mit Greifswald, um den innovativen Ostseeraum über seine Grenzen hinaus bekannt zu machen“, sagte Tartus Oberbürgermeister Urmas Klaas. Sein Greifswalder Amtskollege Dr. Stefan Fassbinder sagte: „Die wirtschaftliche Entwicklung von Greifswald profitiert von den Potenzialen der Universität und ihrer Ausgründungen. Ich bin davon überzeugt, dass die internationale Zusammenarbeit uns alle weiterbringt."

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