Lettland: Erste EU-Investition aus dem Juncker-Plan im Privatsektor

Es ist die erste EU-Investition aus dem Juncker-Plan für ein privates Unternehmen in Lettland: Zur finanziellen Unterstützung seiner im Zeitraum 2018-2020 geplanten Investitionen erhält das IT- und Elektronikunternehmen HansaMatrix ein Darlehen von 10 Millionen Euro.

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Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt die Summe für das Investitionsprojekt zur Verfügung, die zur weiteren Entwicklung des lettischen Industriesektors und zur Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze beitragen soll. Weitere 10 Millionen Euro sollten aus Eigenmitteln von HansaMatrix, Darlehen von Geschäftsbanken und EU-Finanzhilfen dazukommen.

Mit Hilfe des als Prestigeobjekt von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker geltenden EU-Investitionsplans sollen strategische Neuinvestitionen ermöglicht werden. Er ist mit Garantien in Höhe von 21 Milliarden Euro ausgestattet - eingebracht aus dem EU-Haushalt und von der EIB. Damit sollen bis 2020 rund 500 Milliarden Euro an Investitionen - großteils aus dem Privatsektor - angestoßen werden. Juncker hatte den Plan 2014 vorgestellt. Im Zuge der Finanz- und Schuldenkrise herrschte damals eine europaweite Investitionsschwäche. Auch die Konjunktur in etlichen EU-Staaten schwächelte zu der Zeit.

 

 

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