NIB finanziert Expansion von Lidl in Litauen

Der deutsche Discounter Lidl will seine Präsenz in Litauen mit Hilfe eines Darlehens der Nordic Investment Bank (NIB) über 50 Millionen Euro weiter stärken. Durch die Kapitalspritze mit einer Laufzeit von 10 Jahren will der Handelsriese aus Neckarsulm den Ausbau seines Filialnetzes im größten der drei baltischen Staaten finanzieren, hieß es Anfang Dezember in der Mitteilung der in Finnland ansässigen Bank.

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Lidl hat im Juni 2016 den Markteinstieg in Litauen vollzogen. Ende 2017 betrieb die Discountkette landesweit bereits 35 Geschäfte und ein Warenlager in der zweitgrößten Stadt Kaunas.

Mit den neuen Filialen will Lidl seinen bisherigen Marktanteil von 6,5 Prozent weiter ausgebaut. Sie sollen allesamt gemäß den unternehmenseigenen Energieeffizienzstandards gebaut werden und über eine automatisierte Gebäudesteuerung und Wärmerückgewinnung in den Lüftungssystemen verfügen.

„Die Expansion entspricht der Wachstumsstrategie von Lidl in den baltischen Staaten. Nahrungsmittel machen einen erheblichen Teil der Haushaltsausgaben der litauischen Bevölkerung aus, so dass sich die Marktdiversifizierung auf das verfügbare Einkommen auswirken wird “, sagt NIB-Präsident Henrik Normann.

Lidl verfügt über mehr als 10.000 Geschäfte in 29 europäischen Ländern und in den USA. Die Discountkette ist Teil der in Neckarsulm ansässigen Schwarz-Gruppe, die der umsatzstärkste Lebensmitteleinzelhändler in Europa ist.

 

 

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