Schwenk Zement kauft Anteile von Cemex in baltischen und nordischen Ländern

Wie der mexikanischen Zementhersteller Cemex mitteilte, kauft der deutsche Baustoffhersteller Schwenk Zement dessen Vermögenswerte in den baltischen und nordischen Ländern im Wert von 340 Mio. EUR.

Zu den Vermögenswerten, die Cemex im Baltikum verkauft, gehören eine Anlage in der lettischen Stadt Broceni, die jährlich rund 1,7 Millionen Tonnen Zement produziert, vier industrielle Mineralsteinbrüche, zwei Zementrohstoffsteinbrüche, sechs Betonwerke, ein Hafenterminal und ein Landtransport-Terminal in Lettland.

Der Deal beinhaltet auch einen 38-prozentigen Anteil, den Cemex indirekt an einem Zementwerk im litauischen Akmene hält, welches jährlich rund 1,8 Millionen Tonnen produziert sowie ein Exportgeschäft nach Estland. Zu den Vermögenswerten, die in den nordischen Ländern verkauft werden, gehören drei Importterminals in Finnland, vier Importterminals in Norwegen und vier Importterminals in Schweden.

Schwenk Zement wurde 1847 von Eduard Schwenk in Ulm gegründet. Über mehrere Generationen erfolgte der Ausbau des Unternehmens zu einer Unternehmensgruppe, die aus mehreren Tochtergesellschaften und Beteiligungen besteht.

Der Hauptgeschäftssitz der Schwenk Zement KG befindet sich in Ulm. Das Unternehmen hat weitere Niederlassungen in Deutschland, den Niederlanden, Ungarn, Polen, der Tschechischen Republik und der Schweiz.

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