Tallink erwirbt Franchiserechte an Burger King im Baltikum

Burger King goes Baltikum: Die Tallink Grupp hat die Franchise- und Entwicklungsrechte für die weltweite Fast-Food-Kette in Estland, Lettland und Litauen erworben.

Dies teilte das estnische Schifffahrtsunternehmen im September mit. Mit der Vereinbarung erwirbt die Tallink Grupp, die 2016 das erste schwimmende Burger-King-Restaurant eröffnet hat, die exklusiven Rechte der Kette für die baltischen Staaten. Die drei Ostseestaaten zählen zu den wenigen verbliebenen Ländern in Europa, in denen die US-amerikanische Schnellrestaurantkette noch nicht Fuß gefasst hat.

Die Tallink Grupp will den Angaben zufolge in den kommenden Jahren Burger-King-Restaurants in Estland, Lettland und Litauen eröffnen. Vereinbarungsgemäß soll sie 20 Jahre lang die Lizenz für jedes dieser Restaurants besitzen. "Wir sind uns sicher, dass eine bekannte und renommierte Restaurantkette wie Burger King genau das ist, wonach Verbraucher in den baltischen Staaten suchen, wenn es um Fast Food geht", sagte Paavo Nõgene, CEO der Tallink Grupp.

Die ersten Filialen werden voraussichtlich in diesem Winter in Estland eröffnet. Die ersten Restaurants in Lettland und Litauen sollen in der ersten Jahreshälfte 2020 folgen. Die Tallink Grupp geht davon aus, dass in den baltischen Staaten durch die Expansion insgesamt fast 800 neue Jobs geschaffen werden.

Die Tallink Grupp ist nach eigenen Angaben der führende Passagier- und Gütertransportdienstleister im nördlichen Ostseeraum. Das Unternehmen besitzt 14 Schiffe und verkehrt unter den Marken Tallink und Silja Line auf sieben verschiedenen Routen. Mit ihren Fähren verreisten 2018 über 9,7 Millionen Passagiere. Darüber hinaus betreibt die Gruppe vier Hotels - drei in Tallinn und eins in Riga.

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