Umfrage: Baltische KMU wollen 2018 mehr Mitarbeiter einstellen

Der konjunkturelle Aufschwung in den baltischen Staaten hat positive Folgen für den Arbeitsmarkt. Nach einer Umfrage der SEB Bank planen 2018 deutlich mehr klein- und mittelgroße Unternehmen eine Erhöhung der Beschäftigtenzahl als noch im Vorjahr.

Demnach will in Litauen jedes vierte Unternehmen neue Mitarbeiter einstellen, in Estland haben 19 Prozent und Lettland 16 Prozent der Firmen ähnliche Pläne. Die Zahl an Unternehmen, die ihre Belegschaft reduzieren wollen, ist dagegen gesunken.

"Das Wirtschaftswachstum hat die Zahl der Unternehmensvertreter erhöht, die ihre Mitarbeiterzahl erhöhen wollen. Dennoch ist bei den kleinen Unternehmen eine vorsichtige Haltung vorherrschend", kommentierte der makroökonomische Experte der SEB Bank, Dainis Gaspuitis, die Ergebnisse des Baltic Business Outlook 2018. Ein Grund dafür sei der Lohndruck auf dem Arbeitsmarkt, die durch die ungünstige demografische Situation verstärkt werde.

Für den Baltic Business Outlook 2018 wurden insgesamt 4 270 kleine und mittelgroße Unternehmen in Estland, Lettland und Litauen befragt. Die Umfrage wurde im Dezember 2017 und im Januar 2018 durchgeführt. Wie in Deutschland bilden klein- und mittelgroße Unternehmen in den baltischen Staaten das Rückgrat der heimischen Volkswirtschaft.

 

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