Apr 16 bis Apr 18

Sächsischer Wirtschaftsminister besuchte Tallinn mit einer Unternehmerdelegation

Die Delegation aus Sachsen besuchte vom 16. bis 18. April die estnische Hauptstadt, um sich über die Themen Digitalisierung, Mobilität der Zukunft und Smart City zu informieren. Wirtschaftsminister Martin Dulig begleitete die Geschäftsreise der Vertreter von führenden sächsischen Unternehmen, Hochschulen und Verbänden.

In Tallinn besuchte die Delegation Unternehmen und Institutionen, welche zur Digitalisierung Estlands beigetragen haben. Die Teilnehmer erhielten einen umfassenden Einblick in das estnische e-Government System und die neuesten Innovationen im Bereich Mobilität und Verkehr. Dabei sollten auch bereits bestehende Partnerschaften zwischen Sachsen und Estland intensiviert und gepflegt werden.

Auf der Suche nach Innovationen, potentiellen Kunden, Partnern und Zulieferern sowie Anbietern, Vermittlern und Dienstleister von Mobilitätsprodukten konnten sich die teilnehmenden Vertreter der Unternehmen AMZ Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen, KAPRION Technologies GmbH und Volkswagen Sachsen GmbH im Rahmen von Kooperationsgesprächen mit estnischen Unternehmen treffen und austauschen.

Der estnische Ultrakondensator-Hersteller Skeleton Technologies kündigte beim Besuch der Delegation und des sächsischen Wirtschaftsministers an, 25 Millionen Euro in seine Produktionsstätte in Großröhrsdorf bei Dresden zu investieren. Auch die Mitarbeiterzahl solle bis 2022 von 50 auf 545 erhöht werden.

Skeleton hatte 2017 sein deutsches Werk zur Herstellung von Ultrakondensatoren eröffnet. Die Geschäfte hätten sich seitdem nach Unternehmensangaben gut entwickelt. "Wir sind erfolgreich in den Markt eingetreten", sagte Geschäftsführer und Mitgründer Taavi Madiberk. Die Folgeinvestition soll nun in Forschung und Entwicklung sowie den Ausbau der Fertigungskapazitäten fließen. Dulig bedankte sich beim estnischen Unternehmen für dessen Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Sachsen. Skeleton leiste damit einen wichtigen Beitrag, die Energiepolitik in Sachsen langfristig weiterentwickeln und zukunftsfähig gestalten zu können, sagte der SPD-Politiker

Fotos: AHK

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