EBWE: Aufschwung in Mittel- und Osteuropa hält an

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) rechnet mit einem anhaltenden Wachstum in den Ländern Mittel- und Osteuropas. Nach Einschätzung der Bank werde die Wirtschaft in der Region 2018 um 4,3 Prozent und 2019 um 3,5 Prozent zulegen. Getrieben werde diese Entwicklung durch die Konsumdynamik der privaten Haushalte und stärkere Investitionen, die die negativen Auswirkungen des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften und eines langsameren Wachstums des Welthandels wettmachten, wie aus der jüngsten EBWE-Prognose von Anfang November hervorgeht.

Nach Einschätzung der Bank wird die lettische Wirtschaft mit 3,9 Prozent dabei in diesem Jahr das stärkste Wachstum im Baltikum aufweisen. In Estland sollte die Wirtschaftsleistung um 3,6 Prozent zulegen, in Litauen um 3,4 Prozent. Auch 2019 soll sich das Wachstum fortsetzen. Für das kommende Jahr erwartet die EBWE Zuwächse von 3,5 Prozent (Lettland), 3,0 Prozent (Estland) und 2,8 Prozent (Litauen). Damit hat die EBWE ihre Prognosen für die drei Baltenstaaten im Vergleich zur Frühjahrsprognose teils leicht korrigiert.

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