Schmitz-Cargobull erweitert Produktionsstätte in Litauen

Die litauische Tochterfirma des deutschen Fahrzeugbauers Schmitz Cargobull hat ihre Produktionsstätte in Panevėžys erweitert. Bei einer offiziellen Feierstunde an 22. März wurde eine neue Schäumpresse für die Herstellung des Isolationssystems Ferroplast in Betrieb genommen. Mit der neuen Anlage erweitert das Unternehmen eigenen Angaben zufolge die Produktionskapazität von bisher zehn isolierten Fahrzeugen auf 30 Fahrzeuge pro Tag.

„Ob im Lebensmitteltransport, bei Frisch- oder Tiefkühlware, bis zum Transport sensibler Pharmaprodukte, die Kunden profitieren bei dieser Kapazitätserweiterung nicht nur von einer höheren Flexibilität, die sich unter anderem in kürzeren Lieferzeiten auswirkt, sondern auch von mehr Fahrzeugvarianten, die wir mit der neuen Anlage noch länderspezifischer herstellen können“, sagte Schmitz Cargobull-Technikvorstand Roland Klement bei der Inbetriebnahme der neuen Anlage.

Schmitz Cargobull nahm 1999 in Panevėžys seine Arbeit in Litauen auf. Das Werk in der nordlitauischen Stadt ist der größte ausländische Standort des Unternehmens aus dem nordrhein-westfälischen Horstmar. Produziert werden dort Sattelkoffer, Planenfahrzeuge, Paneele und verschiedene Aufbauten. Die zusätzliche Kapazität der neuen Schäumanlage soll vor allem für den weiteren Ausbau des Produktangebotes im Bereich Kofferaufbauten und -anhänger genutzt werden.

Mit einer Jahresproduktion von mehr als 61.000 Fahrzeugen und etwa 6.400 Mitarbeitern ist Schmitz Cargobull AG nach eigenen Angaben Europas führender Hersteller von Sattelaufliegern, Anhängern und Motorwagenaufbauten für temperierte Fracht, General Cargo sowie Schüttgüter.

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