Litauen: Parlament gibt grünes Licht für Kauf von Flüssiggas-Terminal

Litauen will Ende 2024 sein bislang nur geleastes Flüssiggas-Terminal im Hafen der Ostseestadt Klaipeda kaufen. Das Parlament in Vilnius gab im Dezember mit klarer Mehrheit grünes Licht für Gesetzesänderungen, die es dem Staatsunternehmen Klaipedos Nafta erlauben, die schwimmende Anlage zur Lagerung und Aufbereitung von verflüssigtem Erdgas zu erwerben.

  • ©Isakarakus/Pixabay

Litauen hatte den für zehn Jahre von der norwegischen Reederei Hoegh LNG geleasteten Gastanker Anfang 2015 in Betrieb genommen, um sich unabhängiger von russischen Gasimporten zu machen. Zuvor hatte der baltische Staat sein Gas vollständig von Russland bezogen. Dies galt politisch als bedenklich.

Nach Angaben des Energieministeriums sollen sich durch den Kauf des Flüssiggas-Terminals die jährlichen Betriebskosten der Anlage von rund 66 Millionen Euro um 20 Millionen reduzieren. Durch die beschlossenen Regelungen soll die Kostensenkung bereits ab 2019 greifen und optimal über den Zeitraum bis Ende 2044 verteilt werden.

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